E-Bilanz

E-Bilanz-Erstellung und -Übermittlung mit SAP Business One

Geschäftsabschlüsse von Unternehmen sind spätestens für die Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2012 beginnen, elektronisch an die Steuerbehörden zu übersenden. Die ERP-Software SAP Business One verfügt auch über ein E-Bilanz-Modul, über das Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen an das Finanzamt übermittelt werden können.

Erfordernis einer E-Bilanz: Rechtsgrundlage und Übergangsfristen

Rechtsgrundlage der E-Bilanz ist § 5b EStG, nach dem Bilanz und GuV durch Datenfernübertragung entsprechend einem amtlich vorgeschriebenen Datensatz an die Finanzämter zu übermitteln sind. Ziel der im „Steuerbürokratieabbaugesetz“ enthaltenen Änderungen ist die Etablierung einer vollelektronischen Kommunikation als Standardverfahren zwischen Unternehmen und Finanzämtern


Nach Auslaufen der „Nichtbeanstandungsregelung der Papiereinreichung“ akzeptieren die Steuerbehörden für Geschäftsjahre mit Beginn ab dem Geschäftsjahr 2013 keine papierhaften Geschäftsabschlüsse mehr, sondern nur noch Jahresabschlüsse in elektronischer Form. Von der Pflicht zur Übermittlung einer E-Bilanz sind alle bilanzierenden Unternehmen unabhängig von ihrer Größenordnung betroffen. Daher wird die erste E-Bilanz eines Unternehmens regelmäßig zu Beginn des Geschäftsjahres (Beginn 2014) erstellt und übermittelt werden. Abweichend hiervon verschiebt sich die Abgabepflicht bei gewerblichen Betrieben, steuerbegünstigten Körperschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und inländische Betriebsstätten ausländischer Unternehmen auf nach dem 31.12.2014 beginnende Geschäftsjahre.

Welche Daten sind im Einzelnen zu übermitteln?

Einzelheiten zu den zu übermittelnden Daten (Taxanomien) und den technischen Berechnungsgrundlagen, die das Bundesministerium der Finanzen vorschreibt, können unter www.esteuer.de aufgerufen werden. Der Begriff Taxanomie bezeichnet einen als Mindeststandard von der Finanzverwaltung vorgegebenen, erweiterten Kontenrahmen. Hilfestellungen bei der Dateneingabe erhalten Steuerpflichtige, die Daten für ein „Mussfeld“ nicht aus ihrer Buchhaltung ableiten können, durch Auffangpositionen, die eine rechnerische Richtigkeit der Gesamteingaben sicherstellen.

Welches Sprachformat ist für die Datenübermittlung zu verwenden?

Das Bundesfinanzministerium hat die Datenübermittlung in XBRL-Format vorgeschrieben. Der internationale Sprachstandard XBRL („eXtensible Business Reporting Language“) dient dem elektronischen Austausch von Unternehmensdaten und ermöglicht eine Standardisierung und Mehrfachnutzung von Daten (z. B. auch gegenüber Geschäftspartnern, Kreditinstituten und Aufsichtsbehörden). Die Struktur von XBRL-Informationspaketen wird in Taxonomien exakt festgelegt.

 
 
 
 

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